THEATERBREMEN

Alexander Giesche

Regie

Alexander Giesche wurde 1982 in München geboren. 2011 schloss er sein Studium am Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen ab, seit 2015 hat er den Master of Theatre and the Performing Arts von DasArts der - Academy of Theatre and Dance (Amsterdam) inne. All seine Arbeiten vereint ein starke visuelle Ebene: Er versteht Theater als ein Labor, das die Konventionen des Genres zu ändern versucht, zirkulierend zwischen Performance und bildender Kunst. Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater Heute wurde Giesche 2014 als Nachwuchsregisseur des Jahres genannt. Seine Arbeiten wurden am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen, dem Frascati Theater Amsterdam, dem Kaaitheater Brussels, bei Theater der Welt Mannheim, SPIELART München, Theaterformen Braunschweig, Festival d‘Automne Paris, Junge Hunde Festival Aarhus, Festival d‘Automne Paris, und dem G2T Festival in Gennevilliers sowie dem Luzerner Theater präsentiert.
Sein neuester Coup ist, dass er sich ganz gezielt an der Hochschule der Künste Bern als Lehrender betätigt und ganz praktisch und hautnah mit dem Nachwuchs internationaler Performancekunst neue Wege des Darstellbaren beschreitet.
Mit dem Theater Bremen verbindet Alexander Giesche eine lange und intensive Arbeitsbeziehung, von 2012 bis 2014 war er als Artist in Residence engagiert und entwickelte neben dem Format GIESCHE TRIFFT... und ESSEN UND REDEN seine Bühnenarbeiten „Der perfekte Mensch“ und „LOST“ frei nach Motiven der gleichnamigen Fernsehserie und des Weiteren 2015 die Produktion „World of Reason“, inspiriert von Miloš Formans Film „Man on the Moon“. „Torture the Artist“ war Giesches letzte und wohl größte Arbeit in Zeit und Raum, ein Projekt mit jungen Talenten von Werder Bremen auf dem grünen Rasen – Theater und Fußball. In der Spielzeit 2017/18 wird Alexander Giesche mit [zuperpozi'tsio:n] eine durch und durch positive und stark technologiebasierte Zukunftsvision erarbeiten.

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