THEATERBREMEN

Markus Poschner

Generalmusikdirektor

1971 in München geboren, studierte Markus Poschner zunächst an der dortigen Musikhochschule und assistierte Dirigenten wie Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis. Im Jahr 2000 wurde er zum Chefdirigenten des Georgischen Kammerorchester Ingolstadt ernannt und ging anschließend – ausgezeichnet mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 – als 1. Kapellmeister nach Berlin an die Komische Oper. Im Jahre 2007 wurde Markus Poschner zum Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bremen berufen. Gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern versteht er es, über ungewöhnliche programmatische Grenzgänge neuartige Spannungsfelder entstehen zu lassen. Markus Poschner, der ebenso eine Vergangenheit als exzellenter Jazzpianist hat, wurde vor allen Dingen für seine außergewöhnlichen und aufregenden Interpretationen der Werke Beethovens, Brahms’ und Wagners von der Presse gefeiert. Mit den Bremer Philharmonikern erarbeitete er seinen ersten Mahler-Zyklus. Die Universität Bremen ernannte ihn im Juli 2010 zum Honorarprofessor am Institut für Musikwissenschaft. Als Gastdirigent ist Markus Poschner bei den renommiertesten Klangkörpern zu erleben, darunter sämtliche großen Radio-Sinfonieorchester, die Münchner Philharmoniker, das Gürzenichorchester Köln, die Bamberger Symphoniker, das RSO Berlin, das Konzerthausorchester Berlin, das RSO Stuttgart, das NHK Symphony Orchestra und das Tokio Metropolitan Symphony Orchestra, wie auch das Opernhaus Zürich, die Komische Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, die Oper Köln und die Oper Frankfurt. Außerdem ist Markus Poschner Erster Gastdirigent beim Deutschen Kammerorchester Berlin und den Dresdner Philharmonikern. An der Staatsoper Unter den Linden Berlin erarbeitete er, gemeinsam mit dem Regisseur Nicolas Stemann, „Rein Gold. Ein Bühnenessay“ von Elfriede Jelinek. Am Theater Bremen übernahm er unter anderem die musikalische Leitung bei Benedikt von Peters Inszenierung „Die Meistersinger von Nürnberg“ und bei dem gemeinsamen Projekt mit Gintersdorfer/Klaßen „Les robots ne conaissent pas les blues oder Die Entführung aus dem Serail“. Mit „Peter Grimes“ und „Wozzeck“ widmete er sich in dieser Spielzeit zwei Werken des 20. Jahrhunderts. In der kommenden Spielzeit verabschiedet er sich in seiner Funktion als Generalmusikdirektor vom Theater Bremen.

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