THEATERBREMEN

Stephan Kimmig

Regie

Stephan Kimmig wurde 1959 in Stuttgart geboren und studierte zunächst Schauspiel an der Neuen Münchner Schauspielschule, bevor er als Regieassistent ans Berliner Schillertheater wechselte. Von 1988 bis 1996 lebte Kimmig in Amsterdam und inszenierte vor allem in den Niederlanden und in Belgien. 1991 engagierte ihn Friedrich Schirmer, damals Intendant der Städtischen Bühnen Freiburg, erstmals wieder nach Deutschland. Von 1996 bis 1998 war er Hausregisseur am Theater Heidelberg, 1998 bis 2000 folgte er Friedrich Schirmer als Hausregisseur ans Staatsschauspiel Stuttgart. Es entstanden Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin, den Münchner Kammerspielen, dem Wiener Burgtheater, dem Schauspiel Frankfurt sowie dem Thalia Theater Hamburg unter der Intendanz von Ulrich Khuon, mit dem Kimmig 2009 als Hausregisseur ans Deutsche Theater Berlin wechselte. 2009 gab er mit Mozarts „Don Giovanni“ an der Bayerischen Staatsoper München sein Operndebüt. Stephan Kimmigs Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Neben regelmäßigen Einladungen zum Berliner Theatertreffen, darunter mit „Thyestes“ (Staatsschauspiel Stuttgart), „Nora“ und „Maria Stuart“ (Thalia Theater Hamburg), erhielt er unter anderem den Wiener Nestroy-, den Rolf-Mares- und den FAUST-Preis sowie – gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Bühnenbildnerin Katja Haß – den 3sat-Innovationspreis. Mit der Uraufführung von Thomas Kürstners und Sebastian Vogels „Wahlverwandtschaften“ inszeniert Stephan Kimmig zum ersten Mal am Theater Bremen.

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