THEATERBREMEN

Theater am Goetheplatz

L’elisir d’amore (Der Liebestrank)

von Gaetano Donizetti

Ein Märchen. Ein unscheinbarer Mann liebt eine schöne stolze Frau. Statt aber den schüchternen Kavalier zu erhören, stürzt sie sich voller Spiellust auf einen anderen. Der Treuherzige wiederrum weiß sich nicht anders zu helfen, als einem Wunderheiler und dessen Liebestrank sein Glück in die Hände zu legen. Schließlich aber erbt er ein Vermögen und wird somit unverhofft zu einer guten Partie ...
„L’elisir d’amore“ ist schönster italienischer Belcanto und mit Michael Talke wird ein alter Bekannter diese komödiantische Version des Tristan und Isolde-Mythos inszenieren. Mit Marysol Schalit als Adina und Luis Olivares Sandoval als Nemorino ist in den Hauptpartien der Oper das Liebes-Lieblingspaar des Theater Bremen in seinem Kernrepertoire dabei.

Dauer: 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause

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Besetzung

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Pressestimmen

„So geht komische Oper heute. Das fand auch das Publikum, das viel Szenenapplaus spendete und zum Schluss jubelte. Für das Bremer Musiktheater ist „Der Liebestrank“ nach den konzis und atemberaubend inszenierten „Meistersingern“ und der kühnen „Anna Karenina“ zudem bereits die dritte Punktlandung in dieser Spielzeit.“
Iris Hetscher, Weser Kurier, 1. Dezember 2014

„Ganz im Zeichen der Virtuosität des Leichten, die so charakteristisch für den Belcanto ist, besticht das Ensemble durch eine hochentwickelte Technik, die aber wunderbar dezent bleibt und Platz macht für sehr schöne Stimmen. Die Bremer Philharmoniker überzeugen, ihr Leiter Rolando Garza Rodriguez setzt mit leichtem Zugriff, der mitunter zupackend, aber niemals dominant ist, eine Energie frei, die perfekt zur außer Kontrolle geratenen Glittershow passt und alles leicht werden lässt, auch die Liebe.“
Mareike Bannasch, Kreiszeitung, 1. Dezember 2014

„Fazit: Eine kesse, quietschbunte Inszenierung, die viel zum Lachen bietet, aber nie in die Klamotte abgleitet. Eine mitreißende Musik, gespielt von einem tollen Orchester (die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Rolando Garza Rodríguez), großartige Sängerinnen und Sänger, allen voran Marysol Schalit als Adina, Luis Olivares Sandoval als Nemorino, Patrick Zielke als Dulcamara sowie Gustavo Feulien als Belcore. Inhalt und Musik sind in dieser Produktion absolut stimmig. Das Premierenpublikum war begeistert.
Empfehlung: Unbedingt reingehen.“
Margit Ekholt, Radio Bremen online, 1. Dezember 2014