THEATERBREMEN

Theater am Goetheplatz

Pippi Langstrumpf

nach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren
Familienstück (Weihnachtsmärchen) ab 6 Jahren

„Manchmal tappe ich in die Falle und tue, was ich denke, dass ich tun sollte, anstatt zu tun, was ich tun will.“ (Björk) — Zu brav, zu ruhig und unaufgeregt leben die Geschwister Tommy und Annika in ihrer kleinen Stadt. Sie gehen zur Schule, spielen Krocket und träumen davon, dass eines Tages wieder jemand in die benachbarte Villa einzieht. Ganz sicher aber hätte ihre Vorstellungskraft nicht dazu ausgereicht, sich auszumalen, dass es schließlich Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf sein würde, die eines Tages von einer Weltreise und direkt vom Schiff zu ihnen käme – das stärkste und witzigste Mädchen der Welt! Ganz ohne Eltern, aber dafür mit einem Pferd und einem kleinen Affen, findet sie in der Villa Kunterbunt ein neues Zuhause. Bald stellt Pippi die vernünftige Welt der Erwachsenen auf den Kopf und schafft sich ihre eigene Realität. Herrlich unerzogen, voller Lebenslust, macht sie immer das, was sie will. Anpassen kann sie sich nicht – aber was macht das schon: Eine feine Dame zu sein, war ohnehin nie ihr Ziel. Eher schon ein Seeräuber!

Dauer: 70 Minuten, keine Pause

Termine / Karten

Besetzung

Fotos

Pressestimmen

„Nina Mattenklotz hat jetzt das Familienstück nach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren auf die Bühne des Bremer Theater am Goetheplatz gebracht – und schafft den Spagat zwischen klassischer Interpretation und einem Hauch Moderne.“
Sabrina Wendt, Nordwest-Zeitung, 18. November 2014

„Fast 70 Jahre nach ihrem Erscheinen hat Pippi Langstrumpf gesiegt: keine bieder braven Annikas mehr in Mitteleuropa, nur noch selbstbewusste junge Frauen mit Sinn für Ironie, Witz und Courage.“
Johannes Bruggaier, Kreiszeitung, 18. November 2014

„Detailverliebt sind sowohl die Kulisse (Johanna Pfau) als auch die Kostüme (Lena Hiebel): ein liebevoll hergerichteter Kletterbaum mit Schaukel, eine Truhe mit Krimskrams, ein Etagenbett für Tommy und Annika, eine Küche und sogar eine Rutsche halten für das Energiebündel her..“
Sabrina Wendt, Nordwest-Zeitung, 18. November 2014

„…Die Polizisten poltern ebenso routiniert lustig herein wie später die Kaffeetafel der spießigen Eltern auseinander genommen wird. In mehreren Rollen übernehmen Verena Reichhardt und Martin Baum diese Aufgaben mit spielerischen Charme.“
Sven Garbade, Weser Kurier, 18. November 2014

„Die mutige Pippi schämt sich nicht ihrer Sehnsucht nach dem in der Ferne weilenden Vater (Simon Zigah), und als dieser eines Tages eintrifft, wirft sie sich ihm an den Hals. Großartig ist, wie Annemaaike Bakker diese Empfindsamkeit zum Ausdruck bringt…Peter Fasching gibt einen strebhaften Tommy…“
Johannes Bruggaier, Kreiszeitung, 18. November 2014

„Die Villa Kunterbunt verschachtelt Johannes Pfau als ein hübsches, unordentliches Gewimmel aus Kisten und Stegen. Ein Affe mit Ukulele (Tobias Gronau) steuert gelegentlich Lieder bei, und auch die Hufe des Pferdes traben im Hintergrund vorbei.“
Sven Garbade, Weser Kurier, 18. November 2014