THEATERBREMEN

noon / Foyer Kleines Haus

Robert Misik: Kaputtalismus

Lesung und Gespräch
In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll-Stiftung Bremen
Eintritt frei!

Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen? – fragt Robert Misik in seinem neuen Buch, das er im Theater Bremen vorstellt. Er ist ständiger Autor der tageszeitung (Berlin), von profil und Falter (Wien) und einer der streitbarsten linken Publizisten seiner Generation. Im Aufbau Verlag erschienen u. a. seine Bücher Anleitung zur Weltverbesserung, Das Kultbuch, Genial dagegen und Marx für Eilige. 1999 erhielt Robert Misik den „Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch“. 2009 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik geehrt, er fasst die derzeitigen Debatten um die Krise des Kapitalismus zusammen und zeigt auf, welche Fragestellungen uns heute beschäftigen müssen. Seine zentrale These ist: Die Krise der Gesellschaftsform, in der wir heute leben, ist so umfassend, dass es nicht genügt, mit Umverteilung gegenzusteuern. Das gesamte System muss neu gedacht werden.
Ausgehend von den Stücken, mit denen das Schauspiel die Spielzeit eröffnet – Bertolt Brechts Der gute Mensch von Sezuan und Büchners Dantons Tod – wird es über die Spielzeit hinweg mehrere Veranstaltungen geben, welche sich mit dem System Kapitalismus beschäftigen, es nach Alternativen befragen, radikale und utopische Neuordnungen erforschen.

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