Nabucco
Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten von Temistocle Solera
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper in vier Akten von Temistocle Solera
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Wiederaufnahme
Freitag, 09. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Theater am Goetheplatz
http://tickets.theaterbremen.de/applet/applet.jsp?dsh=true&dshurl=http://www.theater-bremen.de/info/impressum.php&agburl=http://www.theater-bremen.de/info/agb.php&vn=11573
Freitag, 09. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Theater am Goetheplatz
http://tickets.theaterbremen.de/applet/applet.jsp?dsh=true&dshurl=http://www.theater-bremen.de/info/impressum.php&agburl=http://www.theater-bremen.de/info/agb.php&vn=11573
„Nabucco“ ist typisch italienische Oper. Verdi gestaltet in ihr die großen Operngefühle wie Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Liebe und Wahnsinn in überwältigender Genauigkeit und verbindet sie mit der existenziellen Erfahrung von Entwurzelung, Intrige und Einsamkeit.
Die alttestamentarische Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch Nebukadnezar (ital. Nabucco) und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil gehört zu den traumatischen Mythen der israelischen Historie und bildet den geschichtlichen Hintergrund der Handlung. Der Chor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ – Flieg, Gedanke, auf goldenen Flügeln – ist bis heute die Hymne der Sehnsucht nach Freiheit. Er wurde zu einer der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und ist doch nur einer von vielen ergreifenden, emotionalen Höhepunkten
dieses Meisterwerkes. Karsten Wiegand, der zuletzt in Hannover („Rigoletto“), an der Staatsoper
Berlin („Maria Stuarda“) und in Stuttgart („Hyperion“) viel beachtete Inszenierungen vorgestellt hat, widmet sich mit dieser Produktion den Schattenseiten der Freiheit, dem Verlust des Zentrums, der Verdis Figuren charakterisiert.
Chor Theater Bremen und Extrachor
Die alttestamentarische Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch Nebukadnezar (ital. Nabucco) und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil gehört zu den traumatischen Mythen der israelischen Historie und bildet den geschichtlichen Hintergrund der Handlung. Der Chor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ – Flieg, Gedanke, auf goldenen Flügeln – ist bis heute die Hymne der Sehnsucht nach Freiheit. Er wurde zu einer der populärsten Musiknummern der Operngeschichte und ist doch nur einer von vielen ergreifenden, emotionalen Höhepunkten
dieses Meisterwerkes. Karsten Wiegand, der zuletzt in Hannover („Rigoletto“), an der Staatsoper
Berlin („Maria Stuarda“) und in Stuttgart („Hyperion“) viel beachtete Inszenierungen vorgestellt hat, widmet sich mit dieser Produktion den Schattenseiten der Freiheit, dem Verlust des Zentrums, der Verdis Figuren charakterisiert.
Chor Theater Bremen und Extrachor







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