THEATERBREMEN

Alexander Riemenschneider

Regie

Alexander Riemenschneider, geboren 1981, studierte Germanistik, Musik- und Medienwissenschaft in Bonn. Während des Studiums arbeitete er als Musiker in Bands und für das Theater Bonn, an dem er auch als Regieassistent tätig war. Im Mai 2009 schloss er sein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg mit einer Inszenierung von Caligula von Albert Camus auf Kampnagel in Hamburg ab und inszenierte anschließend u. a. in Tschechien am Prager Kammertheater, am Residenztheater München und am Schauspielhaus Bochum. Für seine Inszenierung „Von Mäusen und Menschen“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde er 2010 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet und für den FAUST-Theaterpreis in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater nominiert. Seine Adaption des Romans Der Schaum der Tage von Boris Vian, die am St. Pauli-Theater uraufgeführt wurde, erhielt Einladungen zu mehreren europäischen Festivals. Riemenschneider ist regelmäßig zu Gast am Deutschen Theater Berlin, am Jungen Schauspielhaus und am Theater Bremen, wo er u. a. die Uraufführung „Aber sicher!“ von Elfriede Jelinek, „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ nach dem Roman von Janne Teller, Euripides’ „Medea“, Kleists „Die Familie Schroffenstein“ inszenierte sowie die beiden großen Kafka-Abende „Das Schloss“ und „Amerika“ mit der tschechischen Kafka-Band. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ ist nach Humperdincks „Hänsel und Gretel“ seine zweite Arbeit in der Sparte Musiktheater.

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