THEATERBREMEN

Lola Arias

Regie

Lola Arias wurde 1976 in Buenos Aires in Argentinien geboren. Sie ist als Schriftstellerin, Regisseurin, Schauspielerin und Musikerin tätig und gründete die Compagnie „Postnuclear“, ein interdisziplinäres Künstlerkollektiv, mit dem sie bereits verschiedene Theater-, Literatur-, Musik- und Kunstprojekte entwickelte, wie zum Beispiel „Striptease“, „Elamor es unfrancotirador“ und „Mi vidadespués“. Zuletzt inszenierte sie „Familienbande“ an den Münchner Kammerspielen und „The Enemy Within“ am HAU. Ihre Theatertexte wurden ins Deutsche, Englische und Französische übersetzt und sind beim Verlag der Autoren erschienen. Lola Arias’ Theaterarbeiten waren unter anderem beim „Steirischen Herbst“ in Graz, zum „Festival d’Avignon“, zum „In Transit Festival Berlin“, zum „Theaterspektakel Zürich“, zum „Spielart Festival München“, den „Wiener Festwochen“ und dem „Alkantara Festival Lisboa“ eingeladen. Seit 2006 arbeitet Arias auch gemeinsam mit Stefan Kaegi: u. a. für „SOKO São Paulo“ mit brasilianischen Polizisten und in „Airport Kids“ mit globalisierten Nomaden im Alter zwischen 7 und 13 Jahren. Zuletzt kuratierten sie gemeinsam das Festival „Ciudades Paralelas“, für das sie die Arbeit „Zimmermädchen“ beisteuerte und das bereits in Zürich und Berlin stattfand und sich u. a. noch in Utrecht, Singapur und Cork ereignen wird.
In der Spielzeit 2012/13 begann Lola Arias im Schauspiel am Theater Bremen ihr groß angelegtes Projekt „The Art of Making Money – Die Bremer Straßenoper“, das die Spielzeit 2013/14 eröffnet.