Theater am Goetheplatz (Foyer)

OIKOS: Welt & Wirtschaft #10 Wachstum und Wohlstand

mit Ulrike Herrmann
In Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Bremen
Eintritt frei!

Kann man „intelligent wachsen“? Oder ist der quantitative Rückbau der Wirtschaft dringend erforderlich? Würde Öko-Energie ausreichen, um „grünes Wachstum“ zu ermöglichen? Oder müssen wir, angesichts planetarer Grenzen und grotesker Verteilungs-Ungerechtigkeiten, unseren materiellen Lebensstandard senken? Darf man sich auf Markt und Innovationen verlassen, oder muss der Staat planen?
Zum Abschluss unserer OIKOS-Reihe, in der wir Ökologie und Ökonomie zusammendenken, laden wir Ulrike Herrmann ein. Ulrike Herrmann, präsent bei Maischberger und Lanz, ist Wirtschaftsjournalistin bei der taz.
Nach neun OIKOS-Veranstaltungen zu ökologischen Makrosystemen wie Wald, Meer u. a. kommen wir zum Abschluss nun zur grundsätzlichen, zur Gretchenfrage: Kann ein sozialökologischer Turnaround im real existierenden Wirtschaftssystem gelingen? Oder ist „Das Ende des Kapitalismus“, so der Titel von Herrmanns aktuellem Buch, unumgänglich? Wie also ist die Dynamik von Wachstumsdruck vs. Degrowth zu denken, welchen „Wohlstand“ wollen wir – und welchen können wir uns leisten?
Das altgriechische „Oikos“ ist die gemeinsame sprachliche Wurzel von Ökonomie und Ökologie – in welche Balance müssen sie heute gebracht werden? Fünfzig Jahre nach der Studie des Club of Rome zu den „Grenzen des Wachstums“ (1972) ist es wichtiger denn je, darauf aktuelle Antworten zu finden.

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