THEATERBREMEN

Brauhaus

Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt

9+
von Finn-Ole Heinrich
in einer Fassung von Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel
Eine Moks-Produktion

„Ich liege da und glotze in den Himmel und fühle es kommen: dieses Ziehen in den Knien, dieses Kribbeln in der Ferse, wie es pumpt im Nacken, wie es brodelt im Bauch, der Maul ist im Anmarsch…“ (Finn-Ole Heinrich) — Für die zehnjährige Paulina, alias Maulina, ändert sich ihr Leben von einem auf den anderen Tag schlagartig, als sie mit ihrer Mutter aus ihrem heiß geliebten Königreich Mauldawien ausziehen muss und in einer sterilen Wohnung mit allerlei Plastikvorrichtungen landet, die sie wütend Plastikhausen tauft. Das alles kann nur ein riesiger Irrtum sein. Irgendwas stimmt gewaltig nicht! Zeit für eine Maulplosion, denn wenn Maulina der Kragen platzt, setzt das große Maulen ein. Damit brechen sich ihre überbordenden Gefühle Bahn. Nachdem Maulina von der unheilbaren Krankheit ihrer Mutter erfährt, beschließt sie: Ein Wunder muss her. Sprachgewaltig und fantasiebegabt begegnet die wundervolle Maulina Schm­itt den Unfassbarkeiten des Größerwerdens: Und weil sie stark, mutig und liebenswert ist und von besonderen Menschen umgeben, weiß man, dass sie alles schaffen kann.

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Materialmappe "Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt"

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Pressestimmen

„Regisseurin Nathalie Forstman setzt in ihrer Inszenierung der gleichnamigen Kinderbuchtrilogie von Finn-Ole Heinrich ganz auf das ausdrucksstarke Spiel ihrer vier Darsteller. Neben Judith Goldberg als zwischen Wut, Verzweiflung und kindlicher Lebensfreude schwankende Maulina überzeugt Fabian Eyer in seiner ersten Rolle am Moks als Maulinas herrlich bedröppelter Freund Paul; Julian Anatol Schneider wechselt mühelos zwischen seinen Rollen als wundersamer Opa alias General Käse und verstoßenem Vater; Maureen Havlena, die ebenfalls mehrere Figuren mimt, ist besonders als spirituelle Haushaltshilfe Ludmilla charmant.“ (Katharina Frohne, Weser Kurier, 17. September 2018)

„Das Stück ‚Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt‘ im Brauhaus des Theater Bremen schafft Rührung. Schwere Themen werden behandelt […] Gleichzeitig gelingt es Regisseurin Nathalie Forstman, genau diesen Aussagen eine unglaubliche Leichtigkeit einzuhauchen. So balanciert sie die Figuren dauerhaft zwischen Tragik und Komik aus […]. (Florian Maier, taz, 21. September 2018)

„In der Tat ein erstaunliches Mädchen, diese Maulina Schmitt! Sie ist erst zehn Jahre alt, aber weiß alles über Happy Ends. Dass diese nämlich immer nur eine Konstruktion sind. Das Leben geht schließlich weiter – bis wir sterben. […] Was bleibt? Am Moks ist es die Liebe, mit der man sich das Leben ein bisschen schöner macht. Nicht die romantische Zweierbeziehung, sondern die der Eltern, die ihrem Kind mit auf den Weg geben, dass es großartig ist. Mögen sich die begleitenden Eltern das hinter die Ohren schreiben.“ (Rolf Stein, Kreiszeitung, 25. September 2018)