THEATERBREMEN

Brauhaus

Für Vier

Ein Tanzquartett von Birgit Freitag
Choreografie: Birgit Freitag
Eine Moks- und Junge Akteure-Produktion

„Unerreicht und deshalb leicht zu erkennen: vier gewinnt.“ (Die Fantastischen Vier) — Eine Gruppe von vier Personen steht im Fokus der neuen Produktion von Birgit Freitag. Zwei Erwachsene treffen auf zwei Jugendliche, zwei Frauen auf zwei Männer. Es könnte eine typisch deutsche Familie sein oder ein Quartett von vier Einzelstimmen. Sie halten sich die Waage und provozieren ein Unentschieden. Mit "Für Vier" setzt die Choreografin Birgit Freitag ihre Arbeit am Jungen Thea­ter fort. Dabei wird sie anhand der Eigenheiten und Eigenschaften der vier Akteur*innen unterschiedliche Zustände wie Spannung, Widerstand und Einklang untersuchen und daraus Geschichten für die Bühne entwickeln. Nachdem sie ihre erste abendfüllende Arbeit "Eins zu Eins" der Begegnung eines Schauspielers mit einem Jungen widmete, werden jetzt zwei erwachsenen Schauspieler*innen zwei Jugendliche gegenübergestellt. Birgit Freitag ist freischaffende Choreografin aus Bremen. Seit 2009 kreiert sie Tanzstücke – in einem künstlerischen Genre zwischen Bewegungs-Porträt und biografischer Fiktion.

Hier können Sie sich den Trailer zum Stück ansehen.

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Pressestimmen

„In einer reizvollen Versuchsanordnung zeigt die Choreografin Birgit Freitag mit vier Akteuren am Theater Bremen, wie sich theatrale Erkundungen entfalten können, um mit spielerischer Leichtigkeit gewichtige Fragen zu verhandeln. […] Birgit Freitag lässt vor unseren Augen einen Raum entstehen, in dem so etwas wie die Freiheit des Denkens sichtbar wird. Das glückt auch ästhetisch, weil Freitag ihren vier Akteuren auch tänzerische Freiheit gibt, die sie in präzisen Soli und suchenden Kollektiven nutzen.“ (Rolf Stein, Kreiszeitung, 21. März 2019)

„Michael Henn hat für die vier Spieler einen treibenden Soundteppich ausgelegt, […]. Der versierte Schauspieler Julian Anatol Schneider, ein Mittzwanziger, und die kraftvolle Performerin Anna Jäger, Anfang 30, agieren reif genug, um Vertreter einer Generation zu verkörpern, der die Lebenswelt der beiden jüngeren Darsteller, Hanna Mencz und Raúl Stadler Torrijos, zwar noch nicht fremd ist, aber auch nicht mehr vertraut. Es zeichnet Freitags Arbeitsweise aus, dass die Biografien der Akteure – ihre Migrationshistorien, ihre Leidenschaften, ihre Hoffnungen, ihre Selbstzweifel – zu tragenden Säulen der Choreografie werden.“ (Hendrik Werner, Weser Kurier, 20. März 2019)