THEATERBREMEN

Moks

Record of Time

Ein Gastspiel von und mit Alexander Giesche und Lea Letzel

„Filme müssen irgendwann einmal aufhören, Filme zu sein, müssen aufhören, Geschichten zu sein und anfangen, lebendig zu werden, dass man fragt, wie sieht das eigentlich mit mir und meinem Leben aus.“ (R. W. Fassbinder) — Mit „Record of time" stellt der Artist in Residence Alexander Giesche, Regisseur und Videokünstler, sich erstmals in Bremen vor. Heiner Goebbels schreibt über seine Arbeit, die seit der Premiere 2009 in Kopenhagen auf Tour ist und u. a. beim Festival d'automne in Paris zu sehen war: „Alexander Giesche und Lea Letzel haben eine immer wieder verblüffende Performance erarbeitet, die uns der eigenen Aufmerksamkeit ständig misstrauen lässt. Mit einfachsten technischen Anwendungen von Video und Sound entsteht ein visuelles und akustisches Crescendo des Alltäglichen, Immergleichen. Aus dem Bühnenraum, dem Mobiliar, den Requisiten und den rhythmisch präzisen Aktionen der Performer entsteht wie von selbst ein Drama. Aber kein Drama, wie wir es aus der Geschichte des Theaters kennen, sondern ein Drama der Sinne, der Theatermittel, der Wahrnehmung.“

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