Tanz

Kleines Haus

-- kein Titel --

Ein Festival von Gintersdorfer/Klaßen
Gefördert im Fonds Doppelpass der
Kulturstiftung des Bundes

„Wer es mit Kommunikation zu tun hat, muß auf Kunst verzichten.“ (Otl Aicher) — Eine begehbare Skulptur, entworfen von dem bildenden Künstler Knut Klaßen, wird in der Bremer Innenstadt aufgestellt. Sie verdichtet auf wenigen Quadratmetern die zeichenhafte Welt der Ausgehmeile Rue Princess der Innenstadt von Abidjan, Hauptstadt der Elfenbeinküste. Ihr zentrales Element: eine sehr große Spiegelfläche, die das Setting für die „Materialtänze“ bildet. Materialtänze funktionieren auf mehreren Ebenen, sie sind experimentell und vereinen in der spezifischen Materialauswahl Kompetenzen aus der bildenden Kunst mit tänzerischem und performerischem Vermögen. Laufend werden die Tänzer mit neuen Materialien konfrontiert. Bei diesen Tänzen, die zum Beispiel auf kiloweise Haargel oder mit einem Grabenstampfer ausgeführt werden, können mutige Passanten einsteigen. Dabei kann die Skulptur auch zur Minibar umfunktioniert werden, an der täglich neue Schnäpse ausgeschenkt werden – Schirmherrin der Bar ist Nadine Jessen, die Erfinderin des Wiener Schnapslochs.