„Ich glaube, es geht nicht darum, ob es bei uns im Theater sicher ist, denn das ist es, wir halten Abstand, wir haben sehr gute Lüftungen. Ich glaube, es geht um ein Zeichen: Um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, müssen wir alle zuhause bleiben, Kontakte vermeiden und uns einschränken, auch wenn das weh tut, auch wenn wir auf Wichtiges verzichten müssen.“, Theater Bremen Intendant Michael Börgerding hat Verständnis für die am 28. Oktober von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsident*innen der Länder beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Jetzt überlegt er, wie er sie für Publikum und Mitarbeiter*innen gut und nachhaltig umsetzen kann: „Natürlich ist das für unsere Künstlerinnen und Künstler hart, wir hätten sechs Premieren im November und überlegen jetzt, ob wir zumindest die ersten drei bis zur Generalprobe zu Ende proben, damit wir sie dann sofort spielen können, wenn wir wieder das Haus öffnen dürfen.“

Doch ab dem 2. November stellt das Theater Bremen zunächst für einen Monat den Spielbetrieb ein: „Im Grunde genommen haben wir dann viel zu viel Programm – wir werden auf jeden Fall einige der angekündigten Premieren verschieben müssen, so viel können wir ja gar nicht spielen“, berichtet Börgerding von den Planungsschwierigkeiten, „viele Bremerinnen und Bremer werden in den nächsten Tagen unseren Dezemberspielplan im Briefkasten haben, ob das jetzt alles so stattfindet, wissen wir natürlich jetzt auch nicht. Wenn wir wieder spielen dürfen, werden wir auf jeden Fall das Programm verändern, erstmal die jetzt geprobten Produktionen wie „Die Zauberflöte“ zur Premiere bringen. Da gut zu planen mit all den Unwägbarkeiten ist schon eine große Herausforderung.“

Allerdings eine, der sich das Theater gern stellt, wenn die Fallzahlen runtergehen und der Spielbetrieb dann wieder aufgenommen werden dürfte, Michael Börgerding: „Natürlich hoffen wir, dass die Situation durch diesen Lockdown verbessert wird und wir dann im Dezember wieder spielen dürfen unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Wir haben schließlich ein paar sehr schöne Inszenierungen in petto!“   

Der Vorverkaufsstart für die Dezembervorstellungen ist für den 28. November vorgesehen. Auf unserer Homepage werden Sie fortlaufend über Neuigkeiten informiert und finden den aktuellen Spielplan.

Eintrittskarten für entfallene Vorstellungen können mit Vorverkaufsbeginn umgetauscht werden. Sollten Sie jedoch eine Rückerstattung wünschen, benötigen wir dazu die entsprechende Auftragsnummer, eine Bankverbindung und bitten um Übermittlung dieser Daten per E-Mail (kasse@theaterbremen.de).
Sollten Sie die Bezahlung per PayPal vorgenommen haben, ist dies nicht erforderlich, da die Rückerstattung auf das für die Zahlung verwendete PayPal-Konto automatisch erfolgt.

Die Theaterkasse ist derzeit von Montag bis Samstag in der Zeit von 11 bis 13 Uhr für Sie geöffnet

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