Brauhaus / Premiere / ausverkauft (eventuell Restkarten an der Abendkasse)

Finsta

Ein Projekt von Christiane Renziehausen und Nora Strömer
ab 14 Jahren

„The world will be better if you share more!“ (Mark Zuckerberg) — Wahrheit und Authentizität haben auf Insta­gram, twitter und facebook keine Wertigkeit. Sie sind scheinbar nicht relevant. Wir sind Influencer:innen und alles, was zählt, ist die gut designte Message. Mit unseren Profilen können wir unsere Identitäten wechseln wie Unterhosen: Feminist:in, Blogger:in, Model, politische:r Aktivist:in oder Fashion Addict. Wir sind fluid und wir folgen fluiden Persönlichkeiten. Aber wer sind all die Menschen, deren Namen wir nicht erfahren? Und wer wollen wir sein, die wir unsere Namen nicht nennen? Leben wir eine Utopie der unendlichen Persönlichkeiten in einer scheinbaren Freiheit des Digitalen? Spielt es überhaupt eine Rolle, was die Wahrheit ist oder geht es vielmehr um Attitude und Fun?

  • Besetzung

    Mit: Rosa Baum
    Fiene Heinz, Aziz Kaya, Antonia Romberg, Valesca Windt

    Regie Christiane Renziehausen
    Text Nora Strömer
    Bühne und Kostüme Marthe Labes
    Musik Thorsten zum Felde
    Dramaturgie Anne Sophie Domenz
  • Pressestimmen

    „Mit ‚Finsta‘ ist das Junge Theater einmal mehr am Puls der Zeit. Die Frage danach, wo Sinnsuche, Identitätsbildung und Geltungsbedürfnis junger Menschen heute seinen legitimen Platz findet, wird gestellt. Beantworten muss sie jedoch jede und jeder für sich, und zwar erst, wenn der Vorhang gefallen ist. […] Doch die Essenz bleicht: Niemand will ‚nullachtfünfzehn‘ sein, jeder will sich präsentieren. Und an diesem Abend im Brauhaus ist das allen gelungen.“ (Simon Wilke, Weser-Kurier, 18. September 2021)
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