noon / Foyer Kleines Haus

TheaterTreffen

Marysol Schalit und Shirin Eissa
Die Kurt-Hübner-Preisträgerinnen im Gespräch mit Daniel de Olano und Eva Quante-Brandt
Eintritt frei für Bremer Theaterfreunde

Marysol Schalit, geboren in Basel, studierte Gesang an der Hochschule der Künste Biel/Bern und schloss 2007 ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. 2009 folgten das Solisten- und Operndiplom, ebenfalls mit Auszeichnung. Sie besuchte Meisterkurse. Marysol Schait ist Preisträgerin der Fridel Wald Stiftung 2006, der Kiefer Hablitzel Stiftung, der Hedwig Collard-Scherrer Stiftung 2008 und 2010, 2008 des Internationalen Simandy Jozsef Gesangswettbewerbs in Ungarn, des Migros-Kulturprozent Studienpreises 2008 und 2010, des Anneliese Rothenberger Wettbewerbs 2009 und des Internationalen Gesangswettbe- werbs der Oper Schloss Hallwyl 2017. In der Spielzeit 2016/17 wurde sie mit dem Bremer Publikumspreis „Silberner Roland“ ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2011/12 war sie Ensemblemitglied am Theater Bremen und dort u. a. in „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“, „Idomeneo“, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, „La Bohème“, in „Le nozze di Figaro“, „Rigoletto“, „Hänsel und Gretel“, „Simplicius Simplicissimus“, „Die Fledermaus“, „The Rake’s Progress“ und „Lulu“, im John Lennon Liederabend „Imagine“ und zuletzt in „Das schlaue Füchslein“ zu erleben. 2022 erhielt Marysol Schalit den Kurt-Hübner-Preis.

Shirin Eissa, 1997 in Hannover geboren, absolvierte von 2016 bis 2020 ihre Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München. Dort wurde sie 2018 mit dem Eva Frank Stipendium und dem Stipendium des Deutschen Bühnenvereins ausgezeichnet. Während ihres Studiums arbeitete sie u. a. mit Florentina Holzinger, Caroline Kapp, Sapir Heller und Crescentia Dunßer. Vor ihrer Ausbildung besuchte sie als Jugendliche viele Jahre die Musicalschule StagePerform in Hannover und gründete 2015 gemeinsam mit Freunden das freie Jugendtheaterkollektiv Oscar Weildas Ensemble, mit dem sie eigene Stückentwicklungen realisierte, die sie bei Festivals und im Schauspielhaus Hannover zum Abschluss brachte. Seit der Spielzeit 2020/21 ist Shirin Eissa festes Ensemblemitglied am Theater Bremen. Sie startete mit Felix Rothenhäuslers „Trüffel Trüffel Trüffel“ und Armin Petras „düsterer spatz am meer / hybrid (america)“ und stand bei Alize Zandwijks Inszenierung „Kasimir und Karoline“, sowie in „Ronja Räubertochter“, „Eileen“, „Verfall. Ein Picknick im Grünen“, in der „Dreigroschenoper“ und in „Vögel“ auf der Bühne. Aktuell wirkt sie in „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ mit. In der Spielzeit 2021/22 erhielt Shirin Eissa den Kurt-Hübner-Nachwuchspreis.

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