Brauhaus

Wutschweiger

von Jan Sobrie und Raven Ruëll
ab 10 Jahren

„Wut ist nicht dasselbe wie Hass. Hass will Zerstörung, Wut will Veränderung. Hass ist destruktiv, Wut ist produktiv.“ (Margarete Stokowski) — Die Familien von Ebeneser und Sammy haben Geldsorgen. Ebenesers Eltern können ihre Rechnungen nicht bezahlen. Sammy muss sich schon lange um den Haushalt kümmern. Als ihre Eltern die Klassenfahrt nicht bezahlen können, entschließen sich Ebeneser und Sammy gemeinsam, in der Schule zu schweigen. Die beiden protestieren so gegen ihre schwierige Situation. Mit Witz und Wut erzählt das Stück von dem einsamen Kampf zweier Kinder. Wutschweiger war 2020 für den Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis nominiert und wird von Theo Fransz, dem Kindertheaterpreisträger 2020 und langjährigen Verbündeten des Moks, inszeniert.

Neue Spieltermine werden monatlich veröffentlicht.

    • Mit: Judith Goldberg
      Frederik Gora

      Regie Theo Fransz
      Bühne und Kostüme Bettina Weller
      Musik Jan Beyer
      Licht Jörg Hartenstein
      Dramaturgie Rebecca Hohmann
    • „Es macht Spaß, Judith Goldberg und Frederik Gora zuzuschauen, wie sie unter der Regie von Theo Fransz über ein Baugerüst balancieren, sich anfreunden und sich schließlich auf ein prima Plastebüffet stürzen. Ihre Spielfreude haucht den Reißbrettcharakteren Sammy und Ebenezer Leben ein. Schön ist auch die mit einfachsten Mitteln bewirkte Auflösung der Schmuddelspielplatz-­Szenerie – von Bühnenbildnerin Bettina Weller sparsam skizziert – in einen paradiesischen Palmenstrand.“ (Benno Schirrmeister, taz, 14. Oktober 2021)

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