Schauspiel
Goetheplatz
Josephine Baker
Eine Outdoor Tanz- und Theaterperformance von La Fleur
In deutscher und französischer Sprache
Koproduktion mit dem Theater Freiburg
im Rahmen von Common Ground
Regie: Monika Gintersdorfer
Choreografie: La Fleur
„Courage is the most important of all the virtues, because without courage you can’t practice any other virtue consistently.“ (Maya Angelou) — Josephine Baker war eine der größten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Als Tänzerin und Diplomatin, Tierschützerin und Chansonette, Spionin und Kabarettistin, Schlossherrin und Mutter von elf Adoptivkindern setzte sie Maßstäbe mit ihrem Engagement gegen Ungerechtigkeit. Immer wieder hat sie künstlerisch und politisch auf die Erfahrungen von Rassismus, Benachteiligung und Verfolgung reagiert und sich dabei als Schwarze Frau den Mut zum extravaganten, provokanten Auftritt nie nehmen lassen. 50 Jahre nach Josephine Bakers Tod zeigt die internationale Performancegruppe La Fleur, wie die Bühnenkünstlerin ihre Auftritte mit Schnelligkeit, Sexyness, Komik und Improvisation gestaltete. Open Air auf dem Goetheplatz, mit Tanzszenen, Musik und Texten, die die gesellschaftlichen Kontexte reflektieren.
Mit dem Sommerbeginn kehrt auch in diesem Jahr der Common Ground auf dem Goetheplatz zurück. Zwischen Outdoor-Inszenierungen und Kinderdisco, Konzerten und Tanz-Workshops sowie vielem mehr öffnet sich ein Raum für spontane Begegnungen, der zum Verweilen und Treibenlassen einlädt. Wie in jedem Jahr gilt DRAUSSEN – UMSONST – FÜR ALLE! Nur für die Produktion Josephine Baker sind Karten erforderlich. Das gesamte Programm zum Common Ground finden Sie hier.
- Karin Enzler, Irene Kleinschmidt, Ordinateur, Gadoukou la Star, Annick Choco, Savina Vitalina
Live Musik Timor Litzenberger
Regie Monika Gintersdorfer
Bühne und Kostüme Lydia Schellhammer, Christ Mukenge
Choreografie La Fleur
Kostüme Bobwear, Hools of fashion
Musik Vetcho Lolas, Timor Litzenberger
Dramaturgie Elif Zengin
Outside Eye Adriana Almeida Pees
Vocalcoach Vetcho Lolas
- „Ich habe viel über Josephine Baker erfahren, was ich noch nicht wusste. Und dieses Zusammenwerfen von Geschichte und Gegenwart, auch beim Tanz und in der Musik machen die 90 Minuten zu einem kurzweiligen und sehr interessanten Ausflug.“ (Marcus Behrens, Bremen Zwei, 1. Juni 2026)
„Stärker emotionalisierte die Musikcollage, die geschickt vom Gospel über alte Charleston-Schellacks und Paris-Chansons bis zum Protest-Rap unserer Tage führte. […] Jede Tanz- und Gesangseinlage erhielt ihren eigenen Charakter, wobei körperliche Unterschiede geschickt eingesetzt wurden.“ (Sebastian Loskant, Weser-Kurier, 2. Juni 2026)