Schauspiel
Theater am Goetheplatz
Toten$chiffe
Von Superyachten, Schattenflotten und Totenschiffen
mit Bremer Stimmen und Texten von Grégory Salle
„Eine Handvoll Superreicher amüsiert sich auf dem Meer – na und? Na und: alles.“ (Grégory Salle) — Das Meer ist Ort für Abenteuer und Träume von Freiheit, gleichzeitig aber auch ein Ort von Recht- und Staatenlosigkeit, an dem Menschen ausgebeutet und Leben entwertet werden. Für diejenigen, die Schiffe besitzen, wird das Meer zum grenzenlosen Raum voller Möglichkeiten und Wohlstand. Nirgendwo bilden sich Klassenunterschiede und ungleiche Verteilungen deutlicher ab als auf hoher See. „Das Schiff, das seine Heimat war, kam ohne ihn zurecht“, schreibt der Matrose, Anarchist und Schriftsteller B. Traven. An diesem Abend werden Frachter, Yachten, Zerstörer und Geisterschiffe einander gegenübergestellt: schwimmende Ausnahmen von Recht und Verantwortung. Zwischen Totenschiff und Superyacht geht es um den Wert von Arbeit und Geld, um Unsichtbarkeit und globale Ungleichheit auf hoher See und darüber hinaus.
- Samstag, 06. März 2027, 19:00 Uhr / Premiere
Freitag, 02. April 2027, 19:00 Uhr
Donnerstag, 15. April 2027, 19:00 Uhr
Mittwoch, 21. April 2027, 19:00 Uhr
Sonntag, 30. Mai 2027, 19:00 Uhr
-
Regie Aram Tafreshian
Bühne Paula Wellmann
Kostüme Josa David Marx
Dramaturgie Franziska Benack, Marianne Seidler