Frank Hilbrich

Regie
Der Regisseur Frank Hilbrich, 1968 in Bremen geboren, ist als Musiktheaterregisseur durch zahlreiche Inszenierungen an Theatern und Opernhäusern in Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz hervorgetreten. Bereits als Jugendlicher kam er ans Theater Bremen und wurde, nach kurzer Tätigkeit als Schauspieler, Regieassistent an der Staatsoper Stuttgart während der Intendanz von Klaus Zehelein und Mitarbeiter des Regisseurs Hans Neuenfels. Eigene Produktionen folgten bald am Luzerner Theater und anschließend in einem Festengagement am Staatstheater Schwerin. Ab 2002 arbeitete er freiberuflich. Inszenierungen entstanden u. a. für die Bregenzer Festspiele, das Theater Basel, die Dresdner Semperoper, das Aalto-Theater Essen, die Oper Graz, die Komische Oper Berlin, die Staatstheater Mainz und Saarbrücken, die Nationaltheater Mannheim und Weimar sowie für die Staatsoper Budapest. Sehr eng verbunden war er zeitweise dem Theater Freiburg unter der Intendanz von Barbara Mundel und der Oper Hannover unter Intendant Michael Klügl. Neben einer regelmäßigen Auseinandersetzung mit klassischem Opernrepertoire, oft der Werke Richard Wagners und Giuseppe Verdis, erarbeitet er zunehmend vor allem Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter zahlreiche Uraufführungen. Seit 2013 ist er Professor an der Universität der Künste in Berlin. Mit Beginn der Spielzeit 2022/23 begann Hilbrich als Leitender Regisseur im Musiktheater und Teil des künstlerischen Leitungsteams fest am Theater Bremen zu arbeiten. Hier realisierte er bereits vorher drei Inszenierungen: „Der Vetter aus Dingsda“ (2010/11), „The Turn of the Screw“ (2011/12) und „Der Rosenkavalier“ (2019/20). In diese Spielzeit startete er mit „Don Carlo“.