Junges.Theaterbremen
Brauhaus
Let's play: Johanna
ab 14 Jahren
frei nach „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich Schiller
Bremer Schulen Eintritt frei!
Publikumsansage 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn
„Together you and your friends create an exciting story of adventurers who confront perils.“ (The Dungeons & Dragons Player Handbook) Johanna von Orleans. Widerstandskämpferin, Ikone, Dramentext. Und Vorlage für das LARP-Event in der alten Fabrikhalle: Die Festung ist aus Pappe, das Schwert aus Schaumstoff und alles nur ein Spiel, oder nicht? Das Publikum wird aktiver Teil der Geschichte, teilt sich in die verschiedenen Fraktionen und fiebert für die eigenen Held:innen mit. Während sich die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit verschieben, füllt Schillers Pathos immer mehr den Raum und Fragen nach Moralität und Schicksal, Zufall oder Können werden laut. Plötzlich klingt es vor der Tür nach Baggern. Oder sind es nur die KPop Demon Hunters? Juli Mahid Carly entwickelt eine poppige Klassikerbefragung in der sich Humor und thematischer Tiefgang die Hand reichen. Wem wird welche Rolle zu geschrieben? Kann ich mir mein Schicksal selbst auswählen? Und ist die wahre Bedrohung KI- generiert?
Mehr zum Jungen Theater Bremen unter www.theaterbremen.de/jtb
- Freitag, 06. März 2026, 10:30 Uhr
Samstag, 07. März 2026, 19:00 Uhr
Die Vormittagstermine sind Schulvorstellungen. Restkarten werden ggf. kurzfristig für den regulären Verkauf freigegeben. - Frederik Gora, Barbara Krebs, Larissa Pfau, Aburvan Pio Susiananthan
Regie Juli Mahid Carly
Bühne und Kostüme Sonja Hoyler
Licht Jörg Hartenstein
Dramaturgie Saskia Scheffel
- „Wer sich mit aktueller Popkultur von Haftbefehl über Paw Patrol bis Labubu auskennt, wird an der Beschreibung dieser ‚Brainrot‘-Armeen große Freude haben. Auch die Diskussionen, die die vier Spielenden im und über das Spiel führen – von Wehrpflicht über Machtmissbrauch bis Loyalität –, sind nah dran am aktuellen Zeitgeschehen. Bei einem Stück, das vornehmlich für ein Schulpublikum inszeniert ist, bietet sich das an, trifft aber ebenso das Interesse erwachsener Zuschauerinnen und Zuschauer.“ (Katia Backhaus, Kreiszeitung, 4. März 2026)