Theater am Goetheplatz

Papageno erfindet die Zauberflöte

Eine kleine Fassung einer großen Oper
Musikalische Leitung: Killian Farrell
Regie: Michael Talke

„Wer auf dem Kopf geht, der hat den Himmel als Abgrund unter sich“ (Paul Celan) – Zwei Monate vor seinem Tod entledigt sich Mozart sämtlicher Fesseln der Konvention und schreibt mit der „Zauberflöte“ einen einzig fortgesetzten Stilbruch, der das Einfache neben dem Komplexen belässt, das Alte neben dem Neuen, das Heitere neben dem Schweren, das Kindische neben dem Reifen, den Tod neben dem Leben. Prinz Tamino wird ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, zugespielt. Um es mit Leben zu füllen, begibt er sich auf die Suche und einen Prüfungsweg durch Vater- und Mutterwelten, durch die Zivilisation, durch die Natur. Begleitet wird er von Papageno, der den irdischen Dingen zugetan ist: Essen, Trinken – und ja, vielleicht auch einer Pa-Pa-Pa-Papagena. Regisseur Michael Talke setzt diesen Papageno in seiner verdichteten, 90-minütigen Fassung in den Mittelpunkt. In der Uraufführung von Schauspieler Schikaneder höchst selbst verkörpert, ist es in Bremen Simon Zigah, der uns durch das populärste Rätsel der Opernliteratur führt.


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